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"Ich gab ihm ein Messer und lehrte ihn, Pfeil und Bogen zu schnitzen. Doch mächtig wurde er nicht durch die Waffe, sondern durch das Wissen um das, was eine Klinge aus Holz machen kann." (D. Munthin)
 
 
Forced to recognize chances -  Corona und das E-Learning  
 

Die rasante Entwicklung digitaler Medien hat in den letzten Jahren die Effizienz wesentlicher Gesellschaftsbereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft und Administration revolutioniert. Sie leitete den Schritt ein hin zu einer post-industriellen Gesellschaft, in der ein nicht unerheblicher Teil der Wertschöpfung über die Informations-technologie generiert wird.  

Aber auch im Privatbereich spielen sich zwischenmenschliche Kommunikations- und Interaktionsprozesse immer mehr in computerbasierten Sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Instagram etc.) ab und virtuelle Bildungsplattformen und Web-Enzyklopädien (Wikipedia, Leo etc.) werden auch von Kindern wie selbstverständlich genutzt. 

Der schulische Bereich hingegen gestand der Informationstechnologie lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle zu. Im Besonderen gilt dies auch für den Deutschsprachigen Fachunterrichts (DFU), in dem auf positive Synergieeffekte zwischen binnendifferenzierter Inhaltsvermittlung, systematischem Methodentraining und fundierter Sprachschulung mittels Computertechnologie in zu großem Maße verzichtet wurde.  

Dies änderte sich schlagartig durch die gegenwärtig Corona-Krise, die zur Einsicht zwang1, dass prozessorientierte Organisations-, Lehr- und Lernprozesse auf Distanz nur über digitale Medien im Kontext virtueller Netzwerke sichergestellt werden können. 

 

Zur Intention der Webseite

Diese Webseite möchte mit dem Fokus auf den Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) einen Beitrag dazu leisten, auch nach Corona verstärkt digitale Medien im Unterricht einzusetzen und ihre Chancen und Möglichkeiten langfristig und nachhaltig zu nutzen. Die einzelnen Seiten wurden bewusst so gestaltet, dass die Ausführungen zu einem Menüpunkt in der Regel an ein interaktives Methodenwerkzeug geknüpft sind, das gerade für den Fachunterricht in deutscher Sprache sinnvoll eingesetzt werden kann. Diese software-tools sind jeweils in der umrahmten Kopfzeile der Seite angegeben. Sie laden dazu ein, neben dem Gesuchten immer noch etwas Neues zu entdecken, das für die eigene Unterrichtspraxis fruchtbar werden kann.

Die Themenerarbeitung setzt dabei keinerlei Reihenfolge voraus. So kann beispielsweise das Kennenlernen von Lernplattformen für virtuelle Lernräume und Institutionen, welche mächtige Instrumente für binnen-differenzierten DFU unter einem Dachmedium vereinen, auch unabhängig von den anderen Menüpunkten erfolgen.  

Als Zusatz bietet die Seite Informationen zur Hardwareausstattung an Schulen. 

 

Webseite mit Handlungsorientierung 

Zu den exemplarischen Werkzeugen (i. d. R. Freeware) finden sich optionale Aufgaben. Sie regen zum vertieften Kennenlernen der Software an und sollen zu deren Einsatz im Unterricht motivieren. 

  

Zielgruppe der Website 

Zielgruppe sind zunächst alle DFU-Lehrkräfte an deutschen Auslandsschulen. Deren DFU-Koordinatoren sind im Besonderen aufgefordert, die Möglichkeiten neuer Medien für den Unterricht kennenzulernen und die Erfahrungen an Ihre Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben. Darüber hinaus sind aber auch Lehrkräfte an inländischen Schulen unterschiedlichster Fachrichtungen eingeladen, sich über diese Seite Motivation und Kompetenz zur Nutzung Neuer Medien im Unterricht zu erschließen. 

 

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zu 1. vgl. https://www.weforum.org/agenda/2020/04/coronavirus-education-global-covid19-online-digital-learning/

 

 

 

 

 

 
Dirk Munthin: Kontakt/Impressum