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Von der  Mind-Map zur Conceptual-Map

Xmind geht in der Leistungsfähigkeit weit über das einfache Mind-Mapping hinaus, indem es komplexere Graphenbildungen zulässt. Allerdings ist es eher für höhere Lerngruppen geeignet.

Um die vielseitigen Verknüpfungsmöglichkeiten der Elemente verständlich zu halten, müssen die Beziehungen der einzelnen Knoten durch Bedeutungszuweisungen an einzelne Kanten erfolgen. Die Conceptual - Map verfügt damit über eine fest definierte Semantik.

Das Werkzeug eignet sich sehr gut, um Prozessabläufe zu dokumentieren.

Für Xmind gibt es eine Reihe schöner online-Tutorial. Ein besonders geeignetes zum Einstieg in Conceptual-Mapping in deutscher Sprache finden Sie unter: 

1. Tutorial Teil 1 (Quelle: www.SemperVideo.de deutsch)

2. Tutorial Teil 2 (Quelle: www.SemperVideo.de deutsch)

Mittels eines Beispiels wollen wir nun den Nutzen von Conceptual-Maps verdeutlichen. Denken wir uns einen Studienreferendar, der nach dem Absolvieren seines Geographiestudiums und des Referendariats die Geographie als Wissenschaft konzeptionell fassen will. Dazu erstellt er mit Xmind folgende Conceptual-Map:

(Abb. 1: Geographie als Wissenschaft / Entw. D. Munthin / zum Vergrößern anklicken!)

 

Nun möchte der Studienreferendar gerne sein Konzept von Geographie an jenem anderer Geographielehrer spiegeln. Er hat dazu die Möglichkeit, auf der Plattform Xmind.Net seine Map per "unlisted sharing" mittels url-Weitergabe zu veröffentlichen (vorherige Registrierung nötig!).

 

(Abb. 2: Veröffentlichung der Map / Entw. D. Munthin / zum Vergrößern anklicken!)

Die kostenpflichtige Version bietet auch die Möglichkeit zur Veröffentlichung per qualifizierter Suche über online-Suchmaschinen.

Beeindruckend ist die Vielfalt der Exportmöglichkeiten, wie folgende Abb. zeigt:

 

 (Abb. 3: Screenshot Export Dateiunterstützung / zum Vergrößern anklicken!)


Aufgaben:

1. Downloaden Sie Xmind und installieren Sie die Software.

2. Erstellen Sie eine Conceptual-Map zu einem Ihrer Studienfächer.

3. Exportieren Sie Ihre Datei als Mindmanager-Datei.

4. Stellen Sie Ihr Ergebnis per online-Veröffentlichung zur Diskussion.

 

 

 
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